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Detailverbesserungen – Was hat sich heute getan?

Wie versprochen, liefer ich euch heute eine kleine Liste, was sich bisher getan hat. Auch wenn viele, ohne mit der Wimper zu zucken, Änderungen am Template oder dem Stylesheet vornehmen, so ist es doch für mich immer wieder der reinste Kraft- bzw. Verzweiflungsakt. Ich muss einfach jeden zweiten Befehl nachschlagen und endlos ausprobieren, daher bin ich doch ein wenig stolz auf mich, dass ich die Anpassungen so umsetzen konnte, wie es mir gefällt. Änderungen an den Plugins wurden auch vorgenommen, bzw. wurden sie eher ausgetauscht.

So musste Akismet nun NoSpamNX weichen. Einige mögen denken, wieso das jetzt erst passierte… Naja, ich hab’s einfach verpennt. Ich werde nun schauen, wie sich NoSpamNX macht, denke aber, dass es schon ok sein wird.

Weiter habe ich mein heißgeliebtes WP_PostViews wieder, so dass man nun wieder sehen kann, wieviele Aufrufe ein Artikel hinter sich hat. Da wir ja alle etwas zahlenverliebt sind, musst das unbedingt sein.

Doppelter Dank geht nun an Piet von Netzpanorama, der mich a) zu der Navigationsleiste in den Artikeln inspiriert hat, das find ich einfach nur klasse. Und b) habe ich nun auch Piwik als Statistiktool laufen. Der dank kommt daher, da ich bislang keine Alternative zu Google Analytics kannte.

Ansonsten habe ich mich nochmal intensiv mit dem Similar Posts Plugin von Rob Marsh auseinandergesetzt und die Einstellungen entsprechend angepasst, so dass es jetzt besser funktionieren sollte.

Weitere Änderungen fanden am RSS-Feed statt, welches nun, mithilfe des ©Feed Plugins, einen digitalen Fingerabdruck besitzt.

Die letzten Änderungen am Layout bewegen sich im winzigen Detailbereich, die nur den wenigstens auffallen dürften, aber für mein eigenes Seelenwohl essentiell sind :D .

Das solls erstmal gewesen sein, denn ich bin doch leicht müde.

Gerade unter der Fülle von Guitar Hero Spielen, sticht eines mit dem trächtigen Namen “Guitar Hero: Metallica” deutlich hervor, denn jeder Rock- oder Metalliebhaber dürfte bereits in irgendeiner Form mit Metallica in Berührung gekommen sein. Da Metalausbeute bei den Guitar Hero Teilen, in meinen Augen, immer recht mager war, kam dieses Spiel gerade Recht. Natürlich kann man nun darüber streiten ob ein Preis von über 50 Euro für ein einfaches Spin-Off gerechtfertigt ist, doch was einem geboten wird, kann sich durchaus sehen lassen.

Das Spielprinzip dürfte hinlänglich bekannt sein und wurde von mir bereits in dem Artikel “Zeit zum ‘abrocken’, denn die Bühne gehört uns” ausreichend beschrieben. Auf ein paar Dinge möchte ich jedoch gesondert hinweisen. Seit “Guitar Hero: World Tour” verfügt die Reihe über einen kompletten Satz Bandinstrumente, ganz nach dem Vorbild von Rock Band. Auch das Metallica Spin-Off macht da keine Ausnahme, so habt ihr die Möglichkeit euch als Sänger, Bassist, Gitarrist oder Drummer zu betätigen. Eine weitere Neuerung gegenüber “Guitar Hero: World Tour” ist der sogenannte “Expert+” Schwierigkeitsgrad. Dieser ist nur für Schlagzeuger verfügbar und setzt auf massiven Einsatz der Double-Bass. Um diesen Schwierigkeitsgrad vernünftig spielen zu können, benötigt ihr ein zweites Bass-Pedal, welches ihr, mithillfe eines einfachen Mono-Splitters, an euer Schlagzeug anschließt. Für Gitarristen hat sich wenig geändert, außer das es vorkommen kann, dass ihr, wenn ihr eine lange Note angeschlagen habt, ihr eine weitere Note anschlagen müsst, während die vorherige noch klingt. Dies klingt erstmal reichlich unspektakulär, bringt aber ein wenig mehr Dynamik ins eigene Spielen.

Doch was lässt dieses Spiel zu einem der Besten Guitar Hero Teile aufsteigen? Es ist einfach die Liebe zum Detail, die hier ausschlaggebend ist. Das fängt bei der Präsentation an, wo sämtliche Bandmitglieder für Motion-Capturing-Aufnahmen zur Verfügung standen um möglichst echte, und bandtypische, Bewegungsabläufe zu inszenieren. Es geht weiter mit der Auswahl der Bühnen, welche allesamt Highlight in der Geschichte Metallicas repräsentieren. Auch die Titelliste kann sich sehen lassen, denn jedes Stück geht mächtig auf die Ohren. Eine wirklich erstklassige Auswahl wird einem präsentiert. Natürlich hätte sich der ein oder andere statt diesem eben jenen Song gewünscht, das macht die Auswahl aber nicht weniger schlecht. Weiter glänzt das Spiel mit vielen Hintergrundinformationen über die Band, die Songs und die Entwicklung des Titels. Geboten wird einem für ein Spin-Off extrem viel [Guitar Hero: Van Halen dagegen, enttäuschte mich ziemlich].

Zum Schwierigkeitsgrad sollte man auch ein paar Worte verlieren, denn es fängt sachte an [wobei es durchwegs schwerer als Guitar Hero: World Tour daherkeommt], wird aber später, vor allem im letzten Drittel der Tracklist, bockschwer, so dass man sich an manchen Songs, vor allem aus den 80ern, die Zähne ausbeißen wird. Echte Profispieler tun dies aber nach kurzer Zeit auch mit einem müden Lächeln ab, nur wer kann das schon von sich behaupten? Ich jedenfalls nicht!

Nach all der Begeisterung komme ich jedoch nicht umher, ein paar Mankos aufzuzählen. Downloadbare Inhalte gibt es garkeine in dem Spiel, jedoch dürften sich gerade XBOX360-Spieler über den Umstand freuen, dass sie die herunterladbaren Songs vom “Death Magnetic”-Album, welches als DLC für Guitar Hero III verfügbar war ins Spiel importieren dürfen. Playstation 3 Spieler dürfen sich ebenfalls über diese Funktion freuen. Wii-Spielern jedoch, bleibt diese Möglichkeit verwährt. Dafür wartet die Wii aber mit 3 Songs aus dem Album auf. Schade dabei ist nur, dass diese bereits in “Guitar Hero: World Tour” als DLC angeboten wurden und somit nichts neues bieten. Wer das volle “Death Magnetic” auf der Wii spielen will, muss letzten Endes zu “Guitar Hero 5″ greifen und die Songs im Downloadshop erwerben. Für mich als Wii-Spieler, war das ein herber Schlag ins Gesicht, jedoch bin ich froh, dass ich überhaupt die Möglichkeit besitze an die Songs zu kommen.

Trotz dem fehlenden DLC und der fehlenden Importfunktion in der Wii Version, kann ich das Spiel nur wärmstens empfehlen, denn selten hatte ich so viel Spaß mit einem Spin-Off.

Blogtechnische Zielsetzung 2010

Wenn man sich die Bloglandschaft ab 2010 so ansieht, fällt einem auf, dass sich viel verändert hat. Auch ich habe nach langer Abstinenz den Elan und die Freude am bloggen wiedergefunden. Da dies aber etwas konstanter als die Monate zuvor werden soll, habe ich mir für die nächsten Monate einiges vorgenommen.

Erstens möchte ich, wie schon öfter erwähnt, das Layout auf Vordermann bringen, mit allem was dazugehört. Mein persönlicher Maßstab ist dafür aussagekräftig, das heißt bis Mitte April möchte ich mit meinem Layout, den zugehörigen Plugins und der Blogaufteilung 99% zufrieden sein. Wie ich mich kenne, wird eine 100%ige Zufriedenheit nie erreicht werden, denn dafür find ich immer noch die ein oder andere Kleinigkeit, die ich verbessern oder ändern möchte. Stichtag dafür wird der 15.04.2010 sein, also an meinem 25sten Geburtstag.

Zweitens möchte ich auf möglichst konstante 7 Artikel, eher 10 die Woche kommen, die für entsprechende Leute lesenswert sind. Aufgrund meiner Blogausrichtung, bin ich mir durchaus bewusst, dass ich nicht immer die Breite Masse anspreche, das, meine ich, ist aber auch garnicht nötig, denn auch mein Blog soll, genau wie ich, aus der Masse hervorstechen und seinen ganz eigenen Charme und Charakter besitzen.

Drittens, möchte ich mich mehr am Bloggeschehen beteiligen, so dass ich es endlich geschafft habe, mir einen Feedreader zuzulegen. Mir ist aufgefallen, dass ich bei meinen täglichen Runden durch diverse Blog derartig viel Zeit benötige, dass mir meist der Elan fehlt noch Kommentare abzugeben. Ich hoffe, dass wird sich mit dem Feedreader ändern, so dass ich neue Artikel im Blick habe.

Viertens möchte ich mich einer größeren Interaktion mit sozialen Netzwerken widmen, denn auch hier schläft fast alles. Tweets glänzen eher mit automatischen Botschaften über neue Beiträge, facebook hat meinen letzten Login vor Monaten gesehen und auch das letzte Bookmark bei Mister Wong oder Delicious liegt Urzeiten zurück. Wie genau ich an das “Social Web” rangehe, weiß ich noch nicht, aber für Twitter besorge ich mir erstmal eine Desktopanwendung, meist schreckt mich nämlich schon die ewige Einloggerei auf diversen Webseiten ab.

Wie man also sehen kann, steht viel Arbeit bevor, die mir aber ausnahmsweise wirklich Spaß macht [sieht man einfach mal vom Bookmarken ab]. Abschied werde ich auch von Google Analytics nehmen und auf ein anderes Derivat umsteigen, denn niemand kann genau sagen, was unseren datenschützern noch so einfällt. Ich hoffe mit diesen Aktionen meine Leserzahl erweitern zu, denn es wäre schon ganz schön Besucherzahlen im dreistelligen Bereich zu sehen, da ich mich sonst so einsam und verloren fühle *g*

Ein kleiner Einschub – 100 Kommentare

Ein großer Dank geht hier einmal an Tanja, die heute Kommentar Nummer 100 auf meinem Blog abgegeben hat. Vielen herzlichen Dank, auf das noch viele folgen mögen.

Tanjas Blog, Crazy Girls Tipps, dürfte euch wohl allen bekannt, denn sie hat immer hilfreiche und nützliche Ratschläge für kleine, sowie auch für große Blogger parat.

Mal sehen, wer in ferner Zukunft Kommentar 500 abgeben wird :) .

Einige kennen sicherlich die Situation, dass man vor Kabeln und Geräten im Wohnzimmer kaum noch Herr werden kann. Da tummeln sich DVD-Player, BluRay-Player, DVB-C/S/T Receiver, womöglich noch Festplattenrecorder, Multimediafestplatten, 5.1/7.1 Verstärker, CD-Player und alles ist fein säuberlich verkabelt. Tauscht man dann einmal ein Gerät aus, beginnt die Verkabelungsarie von neuem. Alles in allem ist das natürlich kein schöner Zustand, aber es gibt auch dafür eine Lösung, die einen von vielen Kabeln und auch Geräten befreit. Die Rede ist hier von einem HTPC [Home Theater Personal Computer], der die meisten Aufgaben erledigen kann.

Aber kurz zu den Fakten, was der HTPC bei euch ersetzen kann:

  • DVB-C/S/T Receiver
  • CD-Player
  • DVD-Player
  • BluRay-Player
  • Festplattenrecorder
  • Multimediafestplatten

Aufgrund der Erweiterbarkeit solcher PCs, ist man auch für die Zukunft bestens gewappnet. Doch was benötigt man für einen solchen PC, damit man auch in den vollen Genuss kommen kann? Nun, das hängt natürlich in erster Linie von den eigenen Bedürfnissen ab, dennoch rate ich dringend von fertigen HTPCs ab, denn diese sehen zwar schick aus, kosten aber eine Menge Geld, welches man durchaus sparen kann, wenn man etwas bedacht bei der Zusammenstellung vorgeht.

Das mit Abstand teuerste Teil an einem solchen PC ist wohl das Gehäuse, denn hier sollte man unbedingt auf ein gutes Markengehäuse wert legen. Solche Gehäuse liegen etwa im preisbereich von 150-200 Euro [Wie z.B. das Antec Fusion oder das Antec Fusion MAX]. Als nächstes braucht ein solches Gehäuse natürlich ein Netzteil, hier reichen Markennetzteile im unteren Watt Segment vollkommen aus, denn ein Stromfresser wird das Gerät ohnehin nicht. Vernünftige 300W Netzteile liegen bei ca. 30-40 Euro und bieten mehr als genug Spielraum nach oben. Weiter geht es mit dem Mainboard. Wer seine Brieftasche etwas schonen will, nimmt hier ein günstiges Modell, welches einen Onboard Grafikchip [am besten einen HD4200] und onboard Sound [mit Digitalausgang] bietet. Günstige und vollkommen ausreichende Boards sind schon für 70 Euro von z.B. AsRock zu bekommen. Bei der CPU ist es natürlich eine Glaubensfrage, ob man zu AMD oder Intel greift [vorherbitte die Entscheidung schon beim Board treffen], ich empfehle jedoch eine AMD-CPU, da diese günstig und ausreichend ist. Wichtig dabei ist, dass man zu einem Zweikernmodell, wie dem AMD Athlon II X2 245 greift. Auch der Prozessor ist bereits für unter 100 EUR zu haben. Weitergeht es mit der Festplatte. Wichtig sind hier weniger die Geschwindigkeit, denn Platten mit 6400 Umdrehungen pro Minute sind mehr als ausreichend. Eher sollte man auf Größe, Zuverlässigkeit und Geräuschentwicklung achten. Western Digital Platten der Caviar Green/Blue oder Samsung Platten der Reihe F2 sind sehr zu empfehlen, da sie sparsam, günstig und geräuscharm daherkommen. Da der HTPC auch zum aufnehmen dienen soll, empfehle ich möglichst Große Festplatten zu wählen [1,5 TeraByte]. Wieviele Festplatten ihr verbauen wollt hängt von euch ab. Eine sollte für den Anfang genügen. Zu guter Letzt fehlt noch der Arbeitsspeicher, hier wählt ihr einfach den günstigsten Markenspeicher der passen für das gewählte Board ist [z.b. Speicher von OCZ, G.E.I.L. oder MDT]. Nun habt ihr den Grundstein für euren HTPC gelegt, alles andere hängt nun von euch ab… braucht ihr ein BluRay-Laufwerk, oder reicht ein DVD-Laufwerk? Wollt ihr eure Aufnahmen auf DVD brennen, dann bietet sich ein DVD-Brenner an. Wie empfangt ihr euer Fernsehprogramm? Per DVB-T/C oder DVB-S? Hier müsst ihr noch die richtige TV-Karte wählen. Ihr könnt natürlich auch mehrere TV-Karten einbauen um so z.B. ein Programm zu schauen und ein anderes aufzuzeichnen. Die Möglichkeiten sind hier schier unendlich.

Nach der Hardware stellt sich natürlich die Frage der Software. Ich persönlich kann das Windowseigene Mediacenter [vor allem das Win7 Mediacenter] empfehlen. Eine gute und kostenslose Alternative wäre aber auch MediaPortal, welches als OpenSource Software verfügbar ist. Möchte man sein System lieber auf Linux aufbauen, so kann ich LinuxMCE oder XBMC empfehlen, wobei XBMC mit der Performance etwas hinterherhinkt, jedoch unzählige Einstellmöglichkeiten bietet. Solltet ihr euch für ein Windows Mediacenter entscheiden, so findet ihr allerlei nützliche ratschläge in der MCE-Community. Als grobe Preisvorstellung, liegt ein Selbstbau HTPC bei ca. 500 Euro plus TV-Karten und Software.

Musik – Ein Sammelbecken für Emotionen

Musikgeschmäcker sind bekanntlich verschieden, das wird niemand abstreiten können, jedoch haben viele, die Musik bewusst hören, eines gemeinsam: “Musik ist stimmungsabhängig.”. Viele haben ein paar Schlüsselstücke, die sie nur in gewissen emotionalen Lagen hören. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, euch einmal vorzustellen, welche Stücke bei mir die absoluten Dauerbrenner sind und welche Emotionen ich damit verbinde.

L’Âme Immortelle – Lake of Tears: Ein herrlich melancholisches Stück, vor allem bei Liebeskummer sehr zu empfehlen. So schön das Stück auch ist, bei guter Laune oder zum berieseln kann ich es nicht hören, denn es kann ganz schön an der Stimmung kratzen. Weitere, empfehlenswerte Stücke in dieser Richtung wären noch “Aus den Ruinen” und “Im Tod vereint”. Sämtliche Stücke finden sich auf dem Album “Als die Liebe starb”.

Die toten Hosen – Nur zu Besuch: Traurig und bedrückend, aber gleichzeitig wunderschön. Auch nach mehreren Jahren verursacht das Stück noch immer Gänsehaut bei mir. Das Stück eignet sich jedoch auch fast nur für die ruhigen emotionalen Phasen.

Böhse Onkelz – Zuviel: Auch hier eignet sich das Stück um emotionale Abgründe zu untermauern. Weiterhin bei Liebeskummer sehr zu empfehlen. In eine ähnliche Kerbe schlägt “Der Platz neben mir”.

J.B.O. – Ein guter Tag zum sterben: Wieder etwas für die ruhigen Phasen des Lebens, aber mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie unterlegt.

Die Ärzte – Hurra!: Unglaublich fröhlich, aufheiternd und dennoch etwas ironisch. Für gute Stimmungslagen auf jeden Fall sehr annehmbar.

Metallica – Nothing else matters: Wohl eine der besten und schönsten Rockballaden, die in den letzten 20 Jahren erschienen ist. In jeder Stimmungslage ein absolutes Highlight um sich einfach in der Musik zu verlieren.

Lordi – Devil is a Loser: Mit entsprechendem Drive, ein Song, den man in jeder positiven Lebenslage hören kann, weiter sind auch “Blood Red Sandman” und “Hard Rock Hallelujah” zu empfehlen. Allgemein machen Lordi sehr stimmungsvolle Musik, sofern man etwas für Metal übrig hat.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Songs, die ich immer wieder gern höre und welche, selbst nach mehreren Jahren, keinerlei Reiz verloren haben. Ansonsten mag ich auch immer wieder sozialkritsche Songs, die mal mehr oder mal weniger plump auf den Punkt gebracht werden. Spontan fällt mir dazu, z.B. “Samy Deluxe – Weck mich auf“, ein. Ebenso gerne mag ich melancholische Balladen, aufheiternde/fröhliche Stücke, oder auch extrem aggressive Nummern wie “Arch Enemy – Ravenous“.

Wie geht es euch? Hört ihr bewusst Musik um Emotionen zu untermauern oder hört ihr Musik um euch berieseln zu lassen? Muss Musik bei euch tiefgründig sein, oder reicht Casting-Band-Musik aus? Was bedeutet Musik in eurem Leben?

Kurz entschlossen habe ich mich gerade von einer Altlast aus der Anfangszeit meines Blogs befreit. D.h. also, dass es seit diesem Moment keine Geldverdiener-Artikel mehr auf meinem Blog gibt. Ich muss sagen, dass dies irgendwie ein befreiendes Gefühl ist, denn gewisse Möchtegern-SEOs, die durch diese Artikel angezogen wurden, waren einfach lästig auf meinem Blog.

Natürlich ist es schön, wenn man damit Suchmaschinennutzer anlockt, aber diese bringen mir absolut nichts, da das gesuchte Thema ja nur ein Abfallprodukt vom Anfang war. Ob Google mich nun weniger mag? Keine Ahnung, aber das ist auch unwichtig. Ich freue mich jedenfalls die Trümmer los zu sein und weiß, dass entsprechende Suchanfragen in Zukunft da enden, wo sie hingehören, nämlich auf andere Seiten :) . Dies aber nur am Rande, denn es gibt immer noch viel zu tun.

Vor ca. 3 Jahren habe ich mir, den im Titel genannten, LCD Fernseher gekauft. Da ich bisher immer von JVC überzeugt war und knappe 550 EUR für die damalige Zeit nicht wirklich teuer waren, konnte ich das Gerät bald mein Eigen nennen. Wenn ich gewusst hätte, was mir bevorstand, hätte ich meine Entscheidung damals sicherlich überdacht. Das Gerät als solches glänzt mit schönen Kontrastwerten, einem integrierten DVB-T Tuner, Signalinput bis 1080i [progressiv werden jedoch nur 720p dargestellt], 2 HDMI Anschlüssen, einem YUV-Komponenten Eingang, 2 Scartbuchsen und einem CI-Kartenslot. Sogar eine serielle Schnittstelle für Wartungsarbeiten [z.B. Firmwareaktualisierungen] ist vorhanden. Auch die Verbrauchswerte von maximal 120W können sich sehen lassen [bei geringerer LCD Helligkeit sinkt der Verbrauch sogar auf unter 50W]. Das Gerät kommt ohne Klavierlack und mit einem matten Display daher, was das äußere Schlicht und elegant wirken lässt. Das Gerät hatte damals also alles was das Herz begehrt und das auch noch zu einem, damals, extrem günstigen Preis, denn vergleichbare Geräte lagen bei ca. 700 EUR.

Heute aber, nach knapp 3 Jahren, ist die Freude extrem geschmälert. Das Gerät fällt in unregelmäßigen Abständen komplett aus und lässt sich nicht wieder einschalten. Erst der Anschluss an eine andere Steckdose hauchte dem Stück wieder Leben ein. Seltsamerweise läuft das Gerät daraufhin auch wieder an der “Ursprungsdose”, zumindest bis zum nächsten Ausfall. Dass das Gerät auf Mehrfachdosen allergisch reagiert musste ich schon vorher feststellen, weshalb es immer einen eigenen Anschluss bekam. Probleme mit meiner Steckdose kann ich ausschließen, da ich dort alles durchgemessen habe, so muss es also am Gerät selbst liegen. Hinzu kommt, dass über den zweiten HDMI-Port der “HDCP-Handshake” nicht mehr funktioniert, weshalb dieser Anschluss nun brach liegt, nicht zuletzt deswegen, da seit dem letzten größeren Ausfall des Gerätes, eine geringe, aber fühlbare, Spannung an dem Anschluss liegt. Das sollte eigentlich nicht sein. Somit hat das Gerät nur noch einen, wirklich nutzbaren HDMI Port, was dazu führt, dass man immer wieder umstecken muss und somit den Verschleiß der HDMI-Stecker und der Buchse drastisch erhöht. So werde ich mich in recht naher Zukunft von dem Gerät trennen und mir ein neues zulegen müssen. Das schmerzt deswegen, weil ich eigentlich eine Standzeit von 5-7 Jahren angedacht hatte. Eine Reparatur jedoch, wäre, wirtschaftlich gesehen, einfach irrational.

Nach etlichen Recherchen ist der Fehler auch letztendlich gefunden: Es handelt sich wohl um eine fehlerhafte Firmware in der Modellreihe. Das hilft mir bei offensichtlichen Defekten nun aber nicht mehr weiter.

FAZIT: Auch wenn ich jahrelang mit JVC zufrieden war, war dies das letzte Gerät dieser Marke in meinem Haushalt. Nicht etwa, weil ich nun JVC verteufeln würde, sondern einfach deswegen, dass ich bei dieser Marke nicht nocheinmal auf amngelnde Qualität stoßen will.

Neues Layout, anstehende Arbeit und Konzeptvorstellung

Wie man bereits sehen kann, bin ich, vorerst, auf das Flexibilty Theme umgestiegen. So wie der Blog jetzt aussieht, wird er aber nicht bleiben, denn es gibt hier noch viel zu tun. Ich möchte diese Gelegenheit jedoch nutzen, euch die anstehenden Änderungen näher zu bringen. Weiter werde ich sämtliche Änderungen dokumentieren, da ich meine, dass dies vielen von euch hilfeich sein wird ;-) .

Aber nun zu den planmäßigen Änderungen am Layout… Das erste und Wichtigste wird wohl das Banner werden, welches komplett aus meiner Hand entspringen wird. Ich werde mir dabei Mühe geben, dem Thema meines Blogs gerecht zu werden [dazu später mehr]. Weiter werden diverse Plugins, CSS Anpassungen und einige andere Kleinigkeiten Einzug erhalten. Ansonsten werde ich mich um eine Modifikation des Headers und des Footers kümmern. Ob ich die Sidebar ändern werde, weiß ich noch nicht ganz genau, möglich ist es jedoch. Des Weiteren werde ich mich um eine intensive Web 2.0 Integration kümmern, denn ich bin auf last.fm, Facebook, Twitter und Co. ebenfalls vertreten. Abgesehen von AdSense wird es auf meinem Blog möglichst wenig Werbung geben, komplett möchte ich jedoch nicht darauf verzichten, ich denke jeder Blogger weiß wieso. Jedoch wird der Blog in keinster Weise für NonSense genutzt, von daher werde ich auch nur schreiben, wenn ich was zu sagen habe… dies jedoch weitaus regelmäßiger als vorher.

Weiter geht es mit dem zukünftigen Konzept des Blogs. Als ich den Blog auf Googles Hostingdienst Blogspot begonnen habe, ging es um das Thema: “Geld verdienen im Netz!”. Das hier die ein oder andere Beschönigung der Realität stattgefunden hat, möchte ich garnicht in Abrede stellen. Da es solche Blogs aber wie Sand am Meer gibt, habe ich mich nach kurzer Zeit zu einer eigenen Domain entschieden und das ursprüngliche Thema nahezu verbannt. Diese “alten” Artikel werden im Zuge der Umgestaltung weitestgehend verschwinden. Google wird das nicht gefallen, aber ehrlichgesagt ist mir das herzlich egal, denn diese Artikel passen einfach nicht mehr zur Zukunft meines Blogs. Die Kategorien des Filmtagebuchs und des Plastikgeschrammels werden auch weiterhin bleiben, doch auch hier wird es kleine Veränderungen geben. So wird “Plastikgeschrammel” in drei Themenbereiche gegliedert werden: “Eigene Erfahrungen”; “Neuigkeiten und Sehenswertes rund um die Plastikschrammler”; “Hilfestellung zu Hardware, Software, Spielweise, etc.”. Ähnlich wird es sich mit dem Filmtagebuch verhalten. Hier wird das Filmtagebuch in zwei große Themenbereiche gegliedert “(Kurz)rezensionen aus rein subjektiver Sicht”; “Themenspecials wie z.B. “Horror”, “Selbstjustiz”, “Thriller”, “Action”. Gerade bei den Themenspecials werde ich mir verschiedene Filme herauspicken, subjektive Empfehlungen aussprechen und auf andere Details Bezug nehmen. Da dies aber längst nicht alle meine Hobbys sind, so wird auch Musik und PC-Hardware/Software neu mit einfließen. Dies ist aber längst nicht alles, denn da ich mir fest vorgenommen habe, den Blog persönlicher zu gestalten, wird auch mein persönlicher Alltag behandelt werden. Bevor einige Angst haben, dass dies zur Selbstprostitution verkommen könnte, so kann ich diese Personen beruhigen, denn ich werde sicherlich nicht mein gesamtes Privatleben offenlegen, jedoch werden gewisse Erfahrungen hier berichtet.

Ich hoffe, dass euch die kommenden Änderungen gefallen werden, denn da steckt doch ein wenig Gehirnschmalz drin *g*. Ich jedoch bin vorerst mit dem Ergebnis meiner grauen Zellen zufrieden ;) .

NACHTRAG: Ob es beim Flexibility bleiben wird, kann ich nicht genau sagen, denn ich spiele auch mit anderen Gedanken der Umsetzung. Jedenfalls steht viel Arbeit an, bevor ich 100%ig zufrieden bin. Im Moment bin ich mir extrem unschlüssig, wie genau ich alles umsetzen werde, aber das wird schon. Ich bin für Tipps und Anregungen sehr dankbar, denn ändern will ich, wie gesagt, verdammt viel.

Lange Offline, der Versuch einer Erklärung

Es ist bald 2,5 Monate her… seitdem hat man wenig bis garnichts von mir lesen dürfen. Vorweg sei gesagt, dass es mir wirklich Leid tut, aber es war dringend nötig.

Ich musste mir über viele Dinge klar werden, wo meine Prioritäten liegen, was ich erreichen möchte, womit ich auf Dauer glücklich werde, einfach die typischen Dinge, über die man sich gelegentlich Gedanken macht. Das ist eigentlich auch nicht weiter schlimm, wäre ich zum Ende letzten Jahres nicht in eine gewisse Lethargie verfallen, die mich unzählige Dinge vernachlässigen ließ. So war es das erste Wihnachten meines Lebens ohne meinen Großonkel, der nun schon vor über einem Jahr gestorben ist. Weiter habe ich mir Gedanken um meinen persönlichen Werdegang gemacht, besonders was den Freundes- bzw. Bekanntenkreis anging. Leider bin ich nicht der Mensch, der sich auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren kann, so dass ich das “virtuelle Leben” ganz nach unten gerückt habe und mich ersteinmal wieder um meine innere Zufriedenheit gekümmert habe. Daher bitte ich auch um Nachsicht. Wie dem auch sei… an alle die sich evtl. Gedanken gemacht haben: “Wo ist der hin?”, sei gesagt, mir geht es gut und ich werde mich nun auch wieder um meinen Blog kümmern.

Zu den weiteren Gedanken gehörten aber auch, wie ich diesen Blog weiterführen möchte, welche Form das Ganze annehmen soll und wie ich das in Zukunft gestalten werde. In der Vergangenheit bin ich recht konzeptlos an alles rangegangen, was so viel heißen will wie: “Ich hatte eine Idee und eröffnete gleich einen neues Themenbereich.”. Das soll sich in Zukunft ändern, was automatisch bedingen wird, dass der Blog einigen Änderungen unterzogen wird. Alte Beiträge bleiben dabei natürlich erhalten. Auch in Zukunft möchte ich den Blog als reines Hobby betreiben und über das schreiben, was mir gefällt. Ich musste jedoch feststellen, dass auch ein Hobby nicht ohne ein kleines Konzept vernünftig betrieben werden kann, vor allem was Twitter, Social Bookmarking, Facebook und Co. angeht. Ich möchte vorerst nicht zuviel verraten, denn es gibt immer noch Ecken und Kanten in dem Konzept, welche es auszubessern gilt. Eins sei jedoch gesagt, nämlich dass es in Zukunft hier weitaus regelmäßiger und strukturierter zugehen wird. Weiter wird die Distanz und das Unpersönliche einer weitaus lockeren Darstellung weichen, was auch dazu führt, dass ich durchaus persönliche Erlebnisse, Meinungen, etc. niederschreiben werde.

Auf Pseudo-Traffic-Artikel werde ich auch in Zukunft verzichten, denn für mich gibt es nichts lästigeres als derartige Artikel.

Vorerst soll dies nur ein kleines Lebenszeichen von mir sein, denn es steht viel Arbeit bevor.

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