Musik – Ein Sammelbecken für Emotionen
Musikgeschmäcker sind bekanntlich verschieden, das wird niemand abstreiten können, jedoch haben viele, die Musik bewusst hören, eines gemeinsam: “Musik ist stimmungsabhängig.”. Viele haben ein paar Schlüsselstücke, die sie nur in gewissen emotionalen Lagen hören. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, euch einmal vorzustellen, welche Stücke bei mir die absoluten Dauerbrenner sind und welche Emotionen ich damit verbinde.
L’Âme Immortelle – Lake of Tears: Ein herrlich melancholisches Stück, vor allem bei Liebeskummer sehr zu empfehlen. So schön das Stück auch ist, bei guter Laune oder zum berieseln kann ich es nicht hören, denn es kann ganz schön an der Stimmung kratzen. Weitere, empfehlenswerte Stücke in dieser Richtung wären noch “Aus den Ruinen” und “Im Tod vereint”. Sämtliche Stücke finden sich auf dem Album “Als die Liebe starb”.
Die toten Hosen – Nur zu Besuch: Traurig und bedrückend, aber gleichzeitig wunderschön. Auch nach mehreren Jahren verursacht das Stück noch immer Gänsehaut bei mir. Das Stück eignet sich jedoch auch fast nur für die ruhigen emotionalen Phasen.
Böhse Onkelz – Zuviel: Auch hier eignet sich das Stück um emotionale Abgründe zu untermauern. Weiterhin bei Liebeskummer sehr zu empfehlen. In eine ähnliche Kerbe schlägt “Der Platz neben mir”.
J.B.O. – Ein guter Tag zum sterben: Wieder etwas für die ruhigen Phasen des Lebens, aber mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie unterlegt.
Die Ärzte – Hurra!: Unglaublich fröhlich, aufheiternd und dennoch etwas ironisch. Für gute Stimmungslagen auf jeden Fall sehr annehmbar.
Metallica – Nothing else matters: Wohl eine der besten und schönsten Rockballaden, die in den letzten 20 Jahren erschienen ist. In jeder Stimmungslage ein absolutes Highlight um sich einfach in der Musik zu verlieren.
Lordi – Devil is a Loser: Mit entsprechendem Drive, ein Song, den man in jeder positiven Lebenslage hören kann, weiter sind auch “Blood Red Sandman” und “Hard Rock Hallelujah” zu empfehlen. Allgemein machen Lordi sehr stimmungsvolle Musik, sofern man etwas für Metal übrig hat.
Dies ist nur eine kleine Auswahl der Songs, die ich immer wieder gern höre und welche, selbst nach mehreren Jahren, keinerlei Reiz verloren haben. Ansonsten mag ich auch immer wieder sozialkritsche Songs, die mal mehr oder mal weniger plump auf den Punkt gebracht werden. Spontan fällt mir dazu, z.B. “Samy Deluxe – Weck mich auf“, ein. Ebenso gerne mag ich melancholische Balladen, aufheiternde/fröhliche Stücke, oder auch extrem aggressive Nummern wie “Arch Enemy – Ravenous“.
Wie geht es euch? Hört ihr bewusst Musik um Emotionen zu untermauern oder hört ihr Musik um euch berieseln zu lassen? Muss Musik bei euch tiefgründig sein, oder reicht Casting-Band-Musik aus? Was bedeutet Musik in eurem Leben?
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Tags: Emotionen, Musik
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