Filmtagebuch: Scream 1-3

Scream Trilogy
“Was ist dein Lieblingshorrorfilm?” Dieser Satz dürfte wohl zu einem der bekanntesten im Genre der Teenie-Slasher der 90er Jahre gehören. Scream leitete 1996 ein Revival des Slasher-Films ein: “modern, schockierend und clever“. Eine ganze Welle ähnlicher Filme brach daraufhin los, die man zu 95% wohl getrost in die Tonne treten konnte. Doch was hat “Scream” damals so ausgezeichnet? War es Wes Craven, der Regie führte, oder war es einfach die schockierende Gewalt? Vielleicht war es auch die Erinnerung an die älteren Freitag der 13. Filme? Es gibt sicherlich viele Gründe, warum Scream für viele so interessant war und was diese Filmreihe so interessant machte. Vorweg sei gesagt, dass ich kein Fan von Trilogien bin, aber diese Trilogie sticht erfrischend angenehm heraus. Das liegt nicht zuletzt an Wes Craven, welcher bei allen drei Teilen Regie führte.
Warum ich hier nicht jeden Film einzeln beschreibe ist schnell erklärt. Die Scream Filme funktionieren zwar durchaus als eigenständige Filme, als Trilogie jedoch betrachtet entfaltet diese Reihe ihr wahres Potential, denn es steckt doch ein wenig mehr dahinter als: “Eine Gruppe von Teenies wird abgeschlachtet und nur wenige überleben!“. Die Trilogie versteht sich als Hommage an die Horrorfilme der 80er. Ich würde sogar so weit gehen und die Reihe stellenweise als Parodie der alten Horrorfilme zu bezeichnen. Es ist wohl eine Mischung aus beidem. Was unterscheidet den Killer denn von Michael Myers, Jason Vorhees oder Freddy Krüger? Das heraustechenste ist wohl, dass der Killer menschlich ist und somit nicht unsterblich. Er wird nicht getötet und ist im nächsten Teil wieder da, nein wer tot ist, der ist tot. Weiter wird wunderbar mit der Szenerie gespielt, so dass der Killer scheinbar, wie auch in den 80er Jahre Filmen, an zwei Orten gleichzeitig ist. Dummerweise ist das nichts übermenschliches, sondern es sind schlichtweg zwei Killer. Weiterhin wird hier nicht ohne Grund gemordet, sondern es gibt ein recht plausibles Motiv [wenn auch etwas an den Haaren herbeigezogen, vor allem im dritten Teil]. Die Filme nehmen sich selbst nicht ganz ernst, so fällt der Killer z.B. ganz gern mal auf die Nase. Als weiteres tragendes Element gilt wohl das Prinzip der Trilogie, so ist dient der erste Teil zur Einführung, der zweite Teil ist härter und schneller und im dritten Teil kommt alles anders als man denkt, so könnte der Killer z.B. unsterblich sein. In der Tat, die Unsterblichkeit fand ich originell, denn im dritten Teil, wollt der Killer auch nach mehreren Schüssen einfach nicht sterben. Und was war? Er trug eine kugelsichere Weste. Genauso gibt es im dritten Teil nur einen Killer anstatt von zweien. Ich habe ernsthaft wieder mit zwei Killern gerechnet. Wie schon erwähnt, sind die Mordmotive schlüssig und stimmig und auch logisch. Leider beschlich mich manchmal das Gefühl, dass zwar alles stimmig ist, aber dennoch krampfhaft [vor allem im dritten Teil] nach einer Erklärung für’s Schlitzen gesucht wurde.
Anspielungen an andere Horrorfilme oder auch Horrorfilmer findet man, mal mehr mal weniger offensichtlich, zu Hauf. Da ist an einer Stelle von einem Wes Carpenter die Rede, was eine Verquickung zwischen Wes Craven und John Carpenter darstellt, genauso finden Filme wie Prom Night, Freitag der 13., Nightmare on Elm Street, Das Tier, etc. ihre Huldigung. Ein besonderes Highlight ist wohl Hausmeister Fred in seinem Streifenpulli. Nach dem bahnbrechnenden Erfolg von Scream folgten unzählige weitere Filme des gleichen Genres, so kann man ganz beruhigt von einem Revival des Slasher-Genres sprechen. Ob die Sequel-Trilogie, die folgen soll nocheinmal an den Erfolg anknüpfen kann, darf getrost bezweifelt werden, dennoch bin ich gespannt. Übrigens haben David Arquette und Courtney Cox am Set von Scream zueinander gefunden und später geheiratet.
Die moderne Aufbereitung mit frischem Wind im Slasher-Genre bekommt von mir 8 von 10 Punkten
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Tags: Filmtagebuch, Horror, Slasher
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Zunächst mal – Kein Fan von Trilogien? Herr der Ringe? Star Wars? Das beste auf dem Filmmarkt gerade weil es Trilogien sind! Ist zumindest meine Meinung.
Das David und Courtney nach dem Film geheiratet haben spricht wohl für sich – EHE IST HORROR!
Vielleicht noch ein Tipp: Wenn Du Amazon einbaust dann verpass der Box ein Margin. Sieht besser aus!
Gruss Sascha
.-= saschas letzter blog ..How To – PhP Kontaktformular ohne Captcha =-.
Herr der Ringe ist nicht mein Fall und Star Wars bildet da noch eine Ausnahme. Bei Jurassic Park z.B. gefällt mir nur der erste und bedingt der zweite Teil, den dritten kann man getrost vergessen. Robocop ist das Selbe Spiel, Teil 1 + 2 sind ok, Teil 3 totaler Mist. Blade ist nur der erste Teil brauchbar, bei Terminator hätte man auch auf den dritten Teil verzichten können. Beim Paten scheidet auch der dritte Teil aus… ich könnte diese Liste noch ewig lang weiterführen
. Trilogien sind, bis auf wenige Ausnahmen, nichts für mich.